Mutawintji

18 Jan

Am frühen Nachmittag kommen wir im Mutawintji Nationalpark an. Wie erwartet, ist es hier noch heißer als in Broken Hill, trotzdem wagen wir eine Wanderung. Die einzigen anderen Camper, eingebürgerte Franzosen, haben vom Parkranger erfahren dass es am oberen Ende eines trockenen Baches einen Rockpool gibt, in dem man schwimmen können soll.

Improvisierter Sonnenschutz

Mutawintji beherbergt Kulturstätten der Aborigines, der Großteil ist jedoch in einem geschützten Teil des Parks, der nur mit Aborigine Guide betreten werden darf. Es gibt regelmäßige Führungen, aber nicht zwischen den Feiertagen. Einige Felsmalereien befinden sich aber auch auf dem Weg, der uns bergauf durch das Bachbett führt.

Felsmalereien

Am Ende angelangt, werden wir nicht enttäuscht: Zwischen den Felswänden ist Wasser, von Teebäumen rötlich-braun gefärbt. Vor allem die Oberfläche hat sich in der Sonne auf Badewassertemperatur angeheizt, etwas tiefer ist es erfrischend kühl.
Es gibt ein paar Kaulquappen, und Moni entdeckt hier oben sogar Flusskrebse.

Schwimmen im Rockpool

Auf dem Rückweg ist es nicht mehr so heiß, und so machen wir noch einen Umweg, der uns um einen Gipfel führt, von wo aus wir Aussicht über den Park haben. Danach beeilen wir uns, um noch bei Licht zurückzukehren.

Rundumsicht vom Gipfel aus


Gruppenbild

Im Bad entdecke ich die unsere ersten Redbacks. Diese nahen Verwandten der Schwarzen Witwen halten gern in menschlichen Behausungen auf. Im Laufe der Reise werden wir sie von nun an fast überall entdecken, vor allen unter Tischen und Dächern. Ihr Biss ist zwar nicht tödlich, wie gerne übertrieben wird, aber aber sehr schmerzhaft, und die Folgen können eine Weile anhalten. Sie sind aber nicht aggressiv, und beißen nur bei äußerster Bedrängnis. (Die einzig wirklich gefährliche Spinne, die Sydney Funnelweb Spider, gibt es nur in einem kleinen Bereich um Sydney.)

Redbacks. Weibchen in der Mitte, Männchen darüber

Sonnenuntergang über dem Campground

Advertisements

One Response to “Mutawintji”

  1. cathy en georges February 3, 2011 at 19:27 #

    hallo greg & friends,
    tof om jullie fantastische reis te volgen. bovendien helpen jullie nico op een prettige wijze met zijn duits (hij is gebuisd). geniet van alles wat je meemaakt, zo’n ervaring draag je de rest van je leven mee.
    abrazo

    cathy

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: