Archive | November, 2010

vliegen

16 Nov

Behalve surfbare stranden zijn er hier langs de kust ook steile heuvels en rotswanden, de ideale modelvliegplaats bij oostenwind. Piepschuim en ander isolatiemateriaal is hier blijkbaar niet bekend, dus moeten we improviseren met karton. Goede bron van kartonnen platen: Aldi paletten. Zoals de structurele tests aantonen valt hier ook het een en het ander mee te bouwen…

Eerste poging: vliegende vleugel. Iets minder succesvol als verwacht en totaal ongeschikt voor het luchtruim. Na vijf keer gooien was het voldoende om zeep om per total te verklaren en aan iets nieuws te beginnen.


Het tweede project: een Mirage, de motor met beunimpeller is na de eerste vlucht verwijderd, en sindsdien vliegt het veel beter, bij genoeg wind. Kartonmoeheid blijkt uiteindelijk de levensduur nogal te beperken, maar geen gebrek aan ideeën om uit te proberen…

Was bisher geschah…

6 Nov

Nach der Übernachtung in Mungo Brush (Myall Lakes National Park)

sind wir durchgefahren bis wir endlich gegen 5 Uhr nachmittags in Ballina angekommen sind. Da unsere Ingenieure keine Minute länger warten konnten, sind wir direkt zu Australian Lightwing gefahren und, surprise surprise, wer sitzt da im Auto vor der Tür? Mr. Hughes, of course! Als ob er auf uns gewartet hätte! Als es sich später rausgestellt hat, war der 9. September ein Feiertag (irgendwas mit Pferden und Saufen…), und „Howie“ wollte nur nachgucken, ob bei der Firma alles in Ordnung war… Whatever… Er hat uns den Hangar und die Flugzeuge gezeigt und das Büro und als wir dann gehen wollten und einen Campingplatz suchen, da kam sein Australischer Instinkt raus. Der Australier ist das hilfsbereiteste und gastfreundlichste Wesen der Welt. Aber nicht auf der Niederländischen „Koffie en koekje“ Art und Weise… Nachdem er uns zu zwei Campingplatzen gelotst hatte, die dummerweise geschlossen waren hat er beschlossen, dass wir seine Gäste waren: er hat seine Frau angerufen, Fish and Chips für alle gekauft und uns mit ihm nach Hause gebracht. Wir habe ganz gemütlich mit seiner Frau Jenny und seinem Sohn Nick gegessen und geplaudert und anschließend sind wir zu zwei Schlafzimmern geleitet worden, wo wir unsere erste Nacht in Ballina überstanden haben. Am folgenden Morgen, nach einem Australischen Frühstück (Rühreier mit Mais und frischen Tomaten auf Tost), haben wir uns bedankt und verabschiedet und sind Richtung Stadt gefahren, auf der Jagd nach einer Wohnung. Nach einem langen Tag, mit drei Besichtigungen hinter uns, einer Wohnung am Strand im Herzen und jede Menge Papierkram in der Hand, haben wir uns einen Campingplatzt ausgesucht (Shaws Bay) und unsere Zelte aufgebaut. Als wir aufgewacht sind, war es Samstag. Und was macht man am Wochenende in einem fremden Land? Man fährt durch die Gegend! Samstag: Lennox Head.

Sonntag: Byron Bay. Als es endlich Montag war, sind wir alle zur Arbeit gefahren (ja, ich auch, weil die sonst nicht wussten wohin mit mir) und in der Mittagspause sind wir eben beim Makler vorbeigefahren, um unsere Application für die Wohnung am Strand abzugeben. Wir waren nicht mal zurück in der Firma, als der Makler uns angerufen hat, um uns mitzuteilen, dass wir den Schlüssel von der Wohnung abholen konnten! Und so sind wir in Seaview 2/17 eingezogen…

Ab da ist alles ziemlich glatt gelaufen. Die Jungs sind von 8 bis 4/5/6 weg, ich habe meine Ruhe, gehe am Strand spazieren, unterrichte jeden Montag Italienisch und Französisch, koche jeden Abend leckere Sachen für die hungrigen Ingenieure, lese viele Bücher und habe meinen online „Master in Translation“ abgeschlossen. Abends wird das Wohnzimmer zum Bastelkeller und am Wochenende gehen wir zusammen zum Strand, wo die Jungs bodyboarden, oder zum Fluss, wo Jan versucht zu angeln, oder irgendwohin mit dem Auto (z.B nach Lennox Head, wo die Piloten ihre selbstgebastelte Flugzeuge fliegen und abstürzen lassen). Letzte Woche Samstag (30. Oktober) haben sich die Jungs ein Surfboard  angeschafft, aber bis jetzt nur Greg ist dazugekommen es auszuprobieren. Soll ich die ganze Wahrheit sagen? Das Brett haben wir in Byron Bay gefunden. Das haben wir ans Dach festgebunden und sind ganz schnell nach Hause zurückgefahren, weil sie das sofort ausprobieren wollten. Gut. Greg ist damit ins Wasser gegangen und Jan hat beschlossen inzwischen die Wellen mit dem Bodyboard zu reiten… bis er sich auf die Fresse gelegt hat! Ich habe ihn prompt zum Krankenhaus gefahren, weil seine Nase kaputt aussah und sein Nacken weh tat, sie haben ihn geröntgt (ja… nochmal! Das macht ihm anscheinend Spaß…) und beschlossen ihn mit dem Krankenwagen nach Lismore zu fahren (ca. 35 Km von Ballina), um seinen Nacken durchleuchten zu lassen. Zum Glück war alles in Ordnung und gegen 11 Uhr abends durfte er nach Hause. Das war das einzige Mal, dass wir am Samstagabend ausgegangen sind. Jänchen, Jänchen, … Romantisch wie immer!!!