Shanghai

31 Aug

Auf dem Hinflug hatten wir einen kurzen Zwischenstopp in Schanghai. Am Pudong Airport gibt es so gut wie keinen Transitbereich, die allermeisten Passagiere (wie wir) müssen durch den Zoll einreisen. Solange man ein Weiterflugticket hat, benötigt man auch kein Visum, und kann so auch den Flughafen verlassen. Die Koffer mussten wir allerdings erst vom Band holen, und später neu einchecken. Das geht natürlich nur wenige Stunden vor Abflug, also mussten wir unser Gepäck erstmal einlagern. Dazu brauchten wir allerdings chinesisches Geld, was aber problemlos am Geldautomaten zu bekommen war.
Jetzt mit Bargeld, und ohne Koffer sind wir dann los, Richtung Transrapid Bahnhof. Mit 430 km/h Spitze waren wir dann recht zügig in der Stadt, wo wir in die U-Bahn umgestiegen sind. Dann sind wir in der East-Nanjing Road ausgestiegen, und zu Fuß/Krücken zum Bund gelaufen. Von dort hat man gute Aussicht über den Fluss auf die Stadt, was den Andrang an Touristen erklärt.

Für die chinesischen Touristen dort war aber scheinbar nicht nur die Aussicht bemerkenswert, sondern auch die anwesenden Ausländer, und so wurden Monica und ich gefragt sich mit uns fotografieren zu lassen.
Viel Zeit hatten wir aber nicht, nach 10 Minuten haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Nach der U-Bahn haben wir uns überlegt wie wir unsere restlichen Yuan am besten in Essen umsetzen können, aber die lokalen Fast Food Restaurants boten wenig Aufschluss über das angebotene Essen, und die verbundenen Kosten. Also wurde es McDonalds, da weiß man was man bekommt, und die Karte ist hinsichtlich des Angebots und der Preise recht übersichtlich. Die Bedienung holte auch flugs eine laminierte Karte unter dem Tisch hervor, die zusätzlich zu Bildern in mehreren Sprachen beschriftet war, so dass wir unseren Essenswunsch durch “Mit-dem-Finger” zeigen äußern konnte. Lediglich als sie uns dann auf das momentane Angebot hinweisen wollte, was nicht auf der Touristen Karte war, musste eine Kollegin mit Englischkenntnissen einspringen. Für einen geringen Aufpreis konnten wir “Curly Fries” statt Pommes bekommen, allerdings wäre dann die Getränkewahl auf eine gelbliche Flüssigkeit beschränkt, für deren Beschreibung das Englische nicht ausreichte. Wir haben es trotzdem gewagt, und der Kassenbon gab dann auch Auskunft über den Inhalt: “Water Chestnut Drink”, Wasserkastanie also. Abgesehen von den schwimmenden Fruchtstücken eine ziemlich süße Plörre. Mein Spicy Chicken Burger war jedenfalls besser als alles andere was ich bisher beim großen M gegessen habe, und war scharf genug um das Getränk nahezu geschmackslos zu machen.
Danach mit dem Transrapid zurück zum Flughafen, wo wir unsere Koffer abholten, und dann direkt einchecken konnten.
Im Wartebereich gab es kostenloses WLAN, was wir aber erst recht kurz vor dem Boarding feststellten.
Insgesamt war ich positiv überrascht von unserem kurzen Besuch in China. Die Formalitäten am Flughafen gingen sehr umkompliziert über die Bühne, und insgesamt waren die Chinesen immer freundlich und hilfsbereit. Auch erstaunt waren wir über die Menge an Putzpersonal. Die Wc’s im Flughafen wurden scheinbar nach jedem Gast geputzt, und wenn der letzte Passagier den Bahnsteig des Transrapid verlassen hat, wird die Treppe gewischt…

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